Kolumnen – „Boomtown“ und „Cogito“

Ende 1999 begann ich, regelmäßig im Forum des „Berliner Zimmer“ Kolumnen zu veröffentlichen. Heute würde man das vermutlich „Blog“ nennen, denn die meist wöchentlich erscheinenden Beiträge behandelten jeweils irgend ein Thema, das mir gerade durch den Kopf ging. Mal ganz banal regional, manchmal das Große Ganze betreffend, naturwissenschaftliche Themen wechselten mit Tratsch und philosophisch Angehauchtem. Der Name der Reihe war „Boomtown“, was eine etwas verdrehte Begründung hat, die sich zu Beginn fast jeder Kolumne findet: Ende der Siebzigerjahre des 20. Jahrhunderts veröffentlichten die „Boomtown Rats“ den Titel „I don’t like Mondays“. Er handelt von einer Schülerin in San Diego, die am 29.1.1979 ihre Klassenkameraden erschoss und dies einzig mit jenem Satz begründete.Um anderen Menschen ein ähnliches Schicksal zu ersparen, erschien diese Kolumne montags in der Hoffnung auf zahlreiche Leser.

Einige Monate später bat mich der freundliche Tim Rohrer, für die Titelseite seiner „Leselupe“ ebenfalls in regelmäßigen Abständen eine Kolumne zu fertigen, was ich bis zum Oktober 2000 tat. Diese Kolumne trug den Titel „Cogito“, was soviel bedeutet wie „eine Sache im Geist zusammenfassen“.

Später fanden sich die Kolumnen außerdem im „Glossen-Magazin“, einer Webseite von Katja Zymara, sowie auf meiner eigenen Webseite, die ich 1999 eröffnete.

Leider existieren heute sowohl das Glossen-Magazin als auch das Forum des Berliner Zimmer nicht mehr. Einige Themen aber sind nach wie vor aktuell, weshalb man eine Auswahl der Texte hier findet.

http://www.leovinus.de/wordpress/?cat=9

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